Zuletzt aktualisiert am 28. März 2025
Immer mehr Menschen setzen auf Solarenergie, um ihre Stromkosten zu senken und nachhaltig zu leben. Doch nicht nur die Umwelt profitiert – auch finanziell lohnt sich die Investition in eine Solaranlage dank vielfältiger PV-Förderung in Deutschland. Im Jahr 2025 stehen Hausbesitzern attraktive Zuschüsse, steuerliche Vorteile und Einspeisevergütungen zur Verfügung.
In diesem Beitrag erhältst du einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Förderprogramme in den Bundesländern, neue gesetzliche Regelungen und Finanzierungsmöglichkeiten für deinen Einstieg in die Solarenergie.
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💡 Zusammenfassung
- Staatliche Förderung und steuerliche Vorteile: Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer auf neue PV-Anlagen. Anlagen bis 30 kWp sind rückwirkend ab 2022 von der Einkommensteuer befreit. Diese Maßnahmen erleichtern privaten Haushalten den Einstieg in die Solarenergie.
- Attraktive Einspeisevergütung mit 20 Jahren Laufzeit: Ab Februar 2025 gelten feste Vergütungssätze: Bis 10 kWp gibt es 7,94 Cent pro kWh für Eigenverbrauch und 12,60 Cent für Volleinspeisung. Anlagen bis 40 kWp erhalten 6,88 bzw. 10,56 Cent, bis 100 kWp 5,62 bzw. 10,56 Cent. Das sorgt für Planungssicherheit.
- Regionale Programme fördern Photovoltaik vielfältig: Viele Städte wie Stuttgart, Freiburg oder Mannheim bieten finanzielle Zuschüsse für PV-Anlagen, Batteriespeicher, Fassadenmodule oder Gründächer. Die Förderhöhe variiert regional und kann mehrere Tausend Euro betragen.
- Der KfW-Kredit 270 unterstützt Investitionen in Solarenergie: Mit dem Programm lassen sich PV-Anlagen und Speicher bis zu 150 Millionen Euro finanzieren. Der Zinssatz beginnt bei 3,76 Prozent, die Laufzeit reicht von fünf bis dreißig Jahren. Das Angebot gilt für Privatpersonen, Unternehmen und Freiberufler.
- Ab 2025 gilt die Solarpflicht in vielen Bundesländern: Neubauten und Dachsanierungen müssen in Ländern wie Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen mit Photovoltaik ausgestattet werden. Die Pflicht unterstützt die Energiewende und senkt langfristig die Stromkosten.
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Arten der staatlichen Förderung für Photovoltaikanlagen
Die Regierung unterstützt den Kauf von Sonnenkollektoren auf verschiedene Weisen. Zu diesen Unterstützungen zählen Geldgeschenke und Steuervorteile.
Steuerliche Vorteile
Die Regierung hat die Umsatzsteuer für Photovoltaikanlagen seit 2023 auf 0 % gesetzt. Das bedeutet, dass Käufer von neuen Solaranlagen keine Mehrwertsteuer zahlen müssen. Diese Maßnahme soll den Kauf von PV-Anlagen attraktiver machen.
Außerdem gibt es eine Einkommensteuerbefreiung für Anlagen bis zu einer Spitzenleistung von 30 kWp. Diese Regelung gilt rückwirkend seit 2022. Sie ermöglicht es Besitzern kleinerer Anlagen, ihre erzeugte Energie steuerfrei zu nutzen oder zu verkaufen.
So fördert der Staat den individuellen Beitrag zur Energiewende.
Einspeisevergütung
Anlagengröße | Eigenverbrauch | Volleinspeisung |
---|---|---|
bis 10 kWp | 7,94 Cent/kWh | 12,60 Cent/kWh |
10–40 kWp | 6,88 Cent/kWh | 10,56 Cent/kWh |
40–100 kWp | 5,62 Cent/kWh | 10,56 Cent/kWh |
Einspeisevergütung ist eine Zahlung für die Einspeisung von Solarstrom ins Netz. Im Jahr 2025 erhalten Anlagen bis 10 kWp 7,94 Cent pro kWh, wenn sie den Strom selbst nutzen. Für voll eingespeisten Strom bekommen sie 12,60 Cent pro kWh.
Anlagen zwischen 10 und 40 kWp erhalten für den Eigenverbrauch 6,88 Cent und für die Volleinspeisung 10,56 Cent pro kWh. Größere Anlagen bis 100 kWp bekommen 5,62 Cent für Eigenverbrauch und gleichfalls 10,56 Cent für die Einspeisung.
Diese Vergütung ist für zwanzig Jahre garantiert und fördert somit den Ausbau von Photovoltaikanlagen.
Für Besitzer bedeutet dies eine sichere Einnahmequelle und einen Anreiz, in erneuerbare Energien zu investieren. Es trägt zur Energiewende in Deutschland bei, indem es die Nutzung von Sonnenenergie attraktiver macht.
Die bundesweite Förderung unterstreicht die Bedeutung von regenerativen Energiequellen für eine klimafreundlichere Zukunft.
KfW-Förderkredite
Die KfW-Bankengruppe bietet mit dem Kreditprogramm 270 attraktive Kredite für den Kauf von Solaranlagen und Energiespeichern. Interessenten können bis zu 150 Millionen Euro pro Projekt finanzieren lassen.
Der effektive Jahreszins beginnt bei 3,76 %, abhängig von der Kreditwürdigkeit des Antragstellers. Die Rückzahlung des Kredits ist flexibel gestaltet, mit einer Laufzeit von fünf bis dreißig Jahren und einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren.
Nutzen Sie die Chance, mit KfW-Förderkrediten Ihre Photovoltaik-Projekte günstig zu finanzieren.
Mit diesen Krediten unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Privatpersonen, Unternehmen und Freiberufler dabei, in erneuerbare Energien zu investieren. Dadurch tragen sie zum Umweltschutz bei und können gleichzeitig von niedrigen Zinssätzen profitieren.
Photovoltaik-Förderung nach Bundesländern
Jedes Bundesland bietet eigene Unterstützungen für Solaranlagen, von Zuschüssen bis zu Krediten, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.
📋 PV-Förderung in Baden-Württemberg
Förderorte/Programme: Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, Ulm
Förderdetails:
- Freiburg: Bis zu 1.500 € Förderung für Batteriespeicher (150 €/kWh), wenn die PV-Anlage ausreichend groß ist. Boni für größere Anlagen, Mieterstrom, Solaranlagen auf Fassaden oder Gründächern.
- Heidelberg: 100 €/kWp, max. 10.000 €. Höhere Zuschüsse für spezielle Installationen.
- Mannheim: Bis 4.500 € möglich, je nach Art der Anlage (z. B. auf denkmalgeschützten Gebäuden, mit Dachbegrünung oder an Fassaden).
- Stuttgart: 50 % der Installationskosten werden übernommen, bis 600 €/kWp bei Volleinspeisung. Speicher: 300 €/kWh.
- Tübingen: Programm derzeit gestoppt. Früher: Staffelung nach kWp, Bonus bei Norddach, Speicherförderung für Altanlagen.
- Ulm: 75 €/kWp bei Anlagen zwischen 2 und 100 kWp.
📋 PV-Förderung in Bayern
Förderorte/Programme: Augsburg, Fürth, München, Regensburg
Förderdetails:
- Augsburg: Pauschal 500 €, plus bis zu 500 € Bonus (z. B. bei Dachbegrünung oder Solarthermie-Kombi).
- Fürth: 25 €/kWp, max. 750 €. Speicher: Pauschal 250 €.
- München: 249 €/kWp, Zuschläge bei Gründach, Denkmalschutz, Glas-Glas-Modulen. Fördersätze sinken halbjährlich.
- Regensburg: 100 €/kWp, bis zu 1.500 €. Zusätzlicher Bonus von 200 € für besondere Installationsarten.
📋 PV-Förderung in Berlin
Förderorte/Programme: Solar-Plus-Programm
Förderdetails:
- 300 €/kWh für Speicher in Einfamilienhäusern (max. 15.000 €), bis zu 65 % Kostenzuschuss bei Mehrfamilienhäusern.
- Förderung auch für Fassadenanlagen, Gründächer, Denkmalschutz.
- Zuschüsse für Dachgutachten und Zählerschränke.
- Programm 2024 ausgelaufen, 2025 in überarbeiteter Form geplant.
📋 PV-Förderung in Brandenburg
Förderorte/Programme: Potsdam (möglicherweise 2025)
Förderdetails:
- Fördermittel 2024 ausgeschöpft.
- Keine neuen Anträge möglich, evtl. Wiederaufnahme 2025.
📋 PV-Förderung in Bremen
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine bekannten Programme zur Förderung von PV-Anlagen oder Speichern.
📋 PV-Förderung in Hamburg
Förderorte/Programme: Stadt Hamburg
Förderdetails:
- Förderung von Solaranlagen auf begrünten Dächern: Bis zu 50 €/m² Modulfläche.
- 40–60 % Zuschuss auf die Unterkonstruktion.
- Module selbst sind nicht förderfähig.
📋 PV-Förderung in Hessen
Förderorte/Programme: Darmstadt
Förderdetails:
- 200 €/kWp, max. 6.000 €.
- Förderung für Dach- und Fassadenanlagen.
- Antrag nach Installation. Auch Mieter, Pächter, KMU antragsberechtigt.
📋 PV-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine bekannten aktiven Förderungen für PV-Anlagen oder Speicher.
📋 PV-Förderung in Niedersachsen
Förderorte/Programme: Region Hannover, Braunschweig, Göttingen
Förderdetails:
- Region Hannover (proKlima):
- 100 €/kWp für Dachanlagen (ab 2 kWp).
- 300 €/kWp für fassadenintegrierte Anlagen, max. 9.000 €.
- 200 €/kWp für PV auf Gründächern, max. 6.000 €.
- Braunschweig & Göttingen: Fördermittel derzeit ausgeschöpft.
📋 PV-Förderung in Nordrhein-Westfalen (NRW)
Förderorte/Programme: Bonn, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln
Förderdetails:
- Bonn: 100 €/kWp, wenn Dachfläche vollständig genutzt wird.
- Düsseldorf:
- 1.000 € Grundförderung + 200 €/kWp (max. 10.000 €).
- 250 €/kWh Speicher, max. 50 % Einspeisung erlaubt.
- Essen: Staffelung – 500 bis 4.000 €, je nach Anlagengröße. Bonus bei Gründach oder Fassade: 100 €/kWp.
- Gelsenkirchen: 750–4.000 €, je nach kWp.
- Köln:
- 300 €/kWp bis 10 kWp, 250 €/kWp bis 50 kWp.
- Speicher: 250 €/kWh (bis 100 kWh).
- Programme pausiert, voraussichtlich 2025 wieder verfügbar.
📋 PV-Förderung in Rheinland-Pfalz
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine bekannten Förderprogramme derzeit aktiv.
📋 PV-Förderung in Saarland
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine PV- oder Speicherförderung bekannt.
📋 PV-Förderung in Sachsen
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine aktiven Programme 2025 gemeldet.
📋 PV-Förderung in Sachsen-Anhalt
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine Förderprogramme bekannt.
📋 PV-Förderung in Schleswig-Holstein
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
- Keine aktuellen Förderungen gemeldet.
📋 PV-Förderung in Thüringen
Förderorte/Programme: —
Förderdetails:
Keine Programme zur Förderung von PV-Anlagen oder Stromspeichern aktiv.
Tabellarische Übersicht der PV-Förderungen
Bundesland | Städte/Programme | Förderdetails |
---|---|---|
Baden-Württemberg | Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, Ulm | Freiburg: bis 1.500 € für Speicher, Boni für besondere Anlagen. Heidelberg: 100 €/kWp, max. 10.000 €. Mannheim: bis 4.500 €. Stuttgart: bis 600 €/kWp, Speicher: 300 €/kWh. Tübingen: Förderung gestoppt. Ulm: 75 €/kWp. |
Bayern | Augsburg, Fürth, München, Regensburg | Augsburg: 500 € pauschal + max. 500 € Bonus. Fürth: 25 €/kWp, 250 € Speicher. München: 249 €/kWp + Zuschläge. Regensburg: 100 €/kWp, max. 1.500 €, Bonus 200 €. |
Berlin | Solar-Plus-Programm | 300 €/kWh Speicherförderung, max. 15.000 €/30.000 €. Zuschüsse für besondere Aufbauten. Neues Programm 2025 in Planung. |
Hamburg | Stadt Hamburg | 50 €/m² Modulfläche bei Gründächern. 40–60 % Förderung für Unterkonstruktion. Module selbst nicht förderfähig. |
Hessen | Darmstadt | 200 €/kWp, max. 6.000 €. Antrag nach Installation. |
Niedersachsen | Region Hannover, Braunschweig, Göttingen | Region Hannover: 100–300 €/kWp, max. 9.000 €. Brauenschweig & Göttingen: Programme aktuell pausiert. |
Nordrhein-Westfalen | Bonn, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln | Bonn: 100 €/kWp. Düsseldorf: bis 10.000 € + 250 €/kWh Speicher. Essen: bis 4.000 €, Bonus 100 €/kWp. Gelsenkirchen: bis 4.000 €. Köln: bis 300 €/kWp, Speicher: 250 €/kWh. |
Brandenburg | Potsdam (evtl. 2025) | Förderung derzeit pausiert – 2024 ausgeschöpft. |
Bremen | — | Keine bekannten Programme. |
Mecklenburg-Vorpommern | — | Keine bekannten Programme. |
Rheinland-Pfalz | — | Keine bekannten Programme. |
Saarland | — | Keine bekannten Programme. |
Sachsen | — | Keine bekannten Programme. |
Sachsen-Anhalt | — | Keine bekannten Programme. |
Schleswig-Holstein | — | Keine bekannten Programme. |
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Weitere Fördermöglichkeiten
Interessierte finden auch Unterstützung für Batteriespeicher. Viele Länder bieten Zuschüsse für Solaranlagen auf grünen Dächern an.
Förderung von Batteriespeichern
Die Förderung von Batteriespeichern wird in vielen Regionen angeboten. Städte, Gemeinden und Landkreise gewähren Zuschüsse. Diese Zuschüsse variieren von mehreren hundert bis zu tausend Euro.
Diese finanziellen Anreize unterstützen die Installation von Batteriespeichern. So können Haushalte ihren eigenen Strom effizienter nutzen. Die Förderung passt gut zur PV-Pflicht und dem erneuerbaren-energien-gesetz (EEG).
Damit wird der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen erhöht.
Solaranlagen auf begrünten Dächern
Solaranlagen auf begrünten Dächern bieten viele Vorteile. Diese Systeme kombinieren Photovoltaik mit Pflanzen. Sie nutzen effizient die Fläche von Gebäuden. Städte fördern solche Anlagen mit Zuschüssen.
Diese Zuschüsse reichen von mehreren hundert bis zu tausend Euro.
Ein begrüntes Dach verbessert auch das Stadtklima. Es speichert Wasser und reduziert die Temperatur. So senken Gebäude die Heizkosten. Solaranlagen erzeugen Strom und tragen zu erneuerbaren Energien bei.
Die Kombination aus Solarthermieanlagen und Begrünung schafft eine nachhaltige Lösung für moderne Gebäude.
Beratungskostenzuschüsse
Beratungskostenzuschüsse helfen Ihnen, die Kosten für Beratungsleistungen zu senken. Diese Zuschüsse kommen von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Sie reichen oft von mehreren hundert bis zu tausend Euro.
Diese Unterstützung erleichtert Ihnen den Einstieg in die Nutzung erneuerbarer Energien.
Die Förderung richtet sich an Bürger, die sich über Photovoltaikanlagen informieren möchten. Auch wenn Sie ein Effizienzhaus bauen oder sanieren wollen, können Sie von dieser Unterstützung profitieren.
Nutzen Sie diese Möglichkeit, um die beste Lösung für Ihre Energieberatung zu finden.
Förderart | Förderhöhe | Zweck/Nutzen |
---|---|---|
Batteriespeicher | 150 €/kWh (in Freiburg), max. 1.500 €; sonst oft mehrere Hundert bis Tausend Euro | Erhöhung der Eigenverbrauchsquote, Beitrag zum EEG, passende Ergänzung zur PV-Pflicht |
Solaranlagen auf begrünten Dächern | Mehrere Hundert bis Tausend Euro | Nutzung ungenutzter Flächen, Verbesserung des Stadtklimas, Heizkostensenkung, nachhaltiges Bauen |
Beratungskostenzuschüsse | Mehrere Hundert bis Tausend Euro | Unterstützung bei Einstieg in PV, Sanierung oder Bau von Effizienzhäusern |
Änderungen und Entwicklungen 2024/2025
Im Jahr 2024 treten wichtige Änderungen in Kraft. Das EEG-Update bringt neue Herausforderungen und Chancen für PV-Anlagen. Neue Vergütungssätze könnten die Rentabilität steigern.
Auch die Solarpflicht für Neubauten wird strenger. Erfahren Sie, wie sich diese Entwicklungen auf Sie auswirken!
EEG-Update 2024
Das EEG-Update 2024 bringt wichtige Änderungen für Photovoltaikanlagen. Es vereinfacht das Anmeldeverfahren und erhöht die Leistungsgrenzen. Betreiber profitieren von weniger Bürokratie.
Zudem entfällt die Pflicht für Erzeugerstromzähler. Diese Regelung macht den Betrieb von PV-Anlagen einfacher und effizienter.
Ziel des Updates ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Neue Vergütungssätze werden auch 2024 gültig sein. Die Anpassungen helfen, die Nutzung von solarer Energie weiter zu steigern.
Über die Solarpflicht für Neubauten hinaus wird der Zugang zu KfW-Förderkrediten verbessert.
Neue Vergütungssätze für PV-Anlagen
Ab Februar 2025 gelten neue Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen. Bei Anlagen mit einer Leistung bis zu 10 kWp erhalten Betreiber 7,94 Cent pro kWh für den Eigenverbrauch. Für die Volleinspeisung liegt die Vergütung bei 12,60 Cent pro kWh.
Anlagen zwischen 10 und 40 kWp erhalten 6,88 Cent pro kWh beim Eigenverbrauch und 10,56 Cent pro kWh für die Volleinspeisung. Größere Anlagen, also zwischen 40 und 100 kWp, bekommen 5,62 Cent pro kWh für den Eigenverbrauch und ebenso 10,56 Cent pro kWh für die Volleinspeisung.
Dies sind wichtige Informationen im Rahmen des erneuerbare-energien-gesetz (EEG).
Anlagengröße | Eigenverbrauch | Volleinspeisung |
---|---|---|
bis 10 kWp | 7,94 Cent/kWh | 12,60 Cent/kWh |
10–40 kWp | 6,88 Cent/kWh | 10,56 Cent/kWh |
40–100 kWp | 5,62 Cent/kWh | 10,56 Cent/kWh |
Solarpflicht für Neubauten und Sanierungen
Die Solarpflicht tritt 2025 in Kraft. Neubauten müssen dann mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sein. Diese Regelung gilt auch für Dachsanierungen. Sie betrifft Wohngebäude in vielen Bundesländern.
In Schleswig-Holstein wird die allgemeine Solarpflicht eingeführt. Bayern und Niedersachsen folgen ebenfalls ab 2025 mit ähnlichen Anforderungen.
Die Vorschrift soll den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Bewohner können durch die Nutzung von Solarenergie ihren eigenen Strom erzeugen. Dies hilft nicht nur der Umwelt, sondern senkt auch die Kosten für die Gebäudeheizung.
Mit einer Solaranlage auf dem Dach haben Hausbesitzer eine gute Investition. Es lohnt sich, diese Förderung zu nutzen und die Vorteile der erneuerbaren Energien zu erkennen.
📋 Tipps zur Auswahl und Finanzierung von Photovoltaikanlagen
Die Auswahl der richtigen Photovoltaikanlage ist wichtig. Eine gute Finanzierung macht den Unterschied.
- Vergleiche die Stromkosten. Selbst erzeugter Solarstrom kostet etwa 10 Cent pro Kilowattstunde, während Anbieterpreise zwischen 25 und 40 Cent liegen. Diese Einsparung erhöht deine Rentabilität.
- Berücksichtige die KfW-Kredite. Das Programm KfW-Kredit 270 unterstützt Solaranlagen und Stromspeicher. Du kannst bis zu 150 Millionen Euro pro Vorhaben erhalten.
- Informiere dich über Zinssätze. Der effektive Zinssatz beginnt bei 3,76 % (Stand: 18. März 2025). Deine Bonität beeinflusst diesen Satz.
- Prüfe Zuschüsse für PV-Anlagen in deinem Bundesland. Jedes Bundesland hat spezifische Förderprogramme, die dir beim Kauf helfen können.
- Denke an Batteriespeicher zur Optimierung deines Systems. Diese speichern überschüssigen Strom und sorgen so für mehr Unabhängigkeit von Anbietern.
- Suche nach Beratungskostenzuschüssen. Viele Länder bieten finanzielle Unterstützung für Beratungsdienste an, um die Entscheidung zu erleichtern.
- Erkundige dich nach neuen Vergütungssätzen ab 2024/2025 im Rahmen des EEG-Updates. Höhere Sätze können deinen Ertrag steigern und deine Investition attraktiver machen.
- Achte auf die Solarpflicht für Neubauten und Sanierungen in deinem Land oder deiner Stadt, um langfristig Kosten zu sparen und Umweltziele zu erreichen.
- Vergleiche Angebote, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
- Beachte auch Anreize für Wärmepumpen oder andere Heizsysteme, da sie oft mit PV-Anlagen kombiniert werden können, um Energiekosten weiter zu senken.
- Wähle einen qualifizierten Anbieter aus deiner Region aus, um von lokalem Know-how und Unterstützung zu profitieren.
Fazit
Photovoltaik-Förderungen bieten in 2025 zahlreiche Chancen für Hausbesitzer. In vielen Bundesländern stehen verschiedene Programme bereit. Stuttgart, Freiburg und Mannheim haben spezielle Förderungen für PV-Anlagen.
Die Einspeisevergütung bewegt sich zwischen 5,62 und 12,60 Cent pro kWh. Diese Vergütung gilt für 20 Jahre und sorgt für Planungssicherheit.
KfW 270 Kredite sind weniger attraktiv als andere Optionen. Zuschüsse für kleine Balkon-Solaranlagen erleichtern den Einstieg in die Solarenergie. Ab 2024 gibt es neue Regelungen, die steuerliche Befreiungen stärken.
Außerdem gilt eine Solarpflicht in vielen Bundesländern. Diese Entwicklungen fördern die Nutzung von Sonnenenergie und tragen zur nachhaltigen Stromerzeugung bei.
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Häufig gestellte Fragen
Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer auf neue PV-Anlagen, was den Kauf deutlich günstiger macht. Zusätzlich sind Anlagen mit bis zu 30 kWp rückwirkend ab 2022 von der Einkommensteuer befreit. Dadurch profitieren private Haushalte doppelt bei der Investition in Solarstrom.
Die Vergütungssätze richten sich nach der Anlagengröße. Bis 10 kWp gibt es 7,94 Cent pro kWh für Eigenverbrauch und 12,60 Cent bei Volleinspeisung. Für Anlagen bis 40 kWp liegt die Vergütung bei 6,88 bzw. 10,56 Cent, bei bis zu 100 kWp bei 5,62 bzw. ebenfalls 10,56 Cent. Die Vergütung ist für 20 Jahre garantiert.
Ja, viele Städte und Gemeinden bieten eigene Programme an. Orte wie Stuttgart, Freiburg oder Mannheim fördern beispielsweise Batteriespeicher, Fassadenmodule oder PV-Anlagen auf Gründächern. Die Höhe der Zuschüsse kann je nach Kommune stark variieren.
Mit dem Förderkredit der KfW können bis zu 150 Millionen Euro pro Projekt finanziert werden. Die Zinsen beginnen bei 3,76 Prozent, die Laufzeit beträgt zwischen fünf und dreißig Jahren. Der Kredit richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Freiberufler, die in erneuerbare Energien investieren möchten.
Ab 2025 müssen Neubauten und umfassend sanierte Dächer in vielen Bundesländern mit Solaranlagen ausgestattet werden. Dazu zählen unter anderem Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen. Die Regelung soll den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und die Stromkosten langfristig senken.
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