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    Was kostet eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

    Was kostet eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

    Zuletzt aktualisiert am 6. Dezember 2024

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher ist ideal, um Stromkosten zu senken, den Eigenverbrauch zu steigern und unabhängiger vom Netz zu werden. Doch was kostet eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

    Mit rund 70 Solarmodulen und einem Batteriespeicher liefert sie genug Energie für hohe Ansprüche. Förderprogramme und steuerliche Vergünstigungen machen die Investition noch attraktiver und helfen, die Amortisationszeit zu verkürzen.

    💡 Zusammenfassung
    • Eine 30 kWp Photovoltaikanlage kostet zwischen 25.000 € und 50.000 €.
    • Die Anlage besteht aus 70 Solarmodulen, einem Wechselrichter und einem Batteriespeicher. Sie benötigt etwa 135 m² Dachfläche.
    • Förderprogramme und steuerliche Vergünstigungen senken die Kosten. Beispiele sind KfW-Kredite, Bundeszuschüsse und EEG-Einspeisevergütungen.
    • Die Amortisationsdauer beträgt 10 bis 15 Jahre. Dies hängt von Eigenverbrauch und Förderungen ab.
    • Ein Batteriespeicher verbessert die Energieeffizienz. Der Eigenverbrauch spart jährlich etwa 1.232 € bei einem Anteil von 38,5 %.
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    Komponenten einer 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage besteht aus mehreren wichtigen Teilen. Dazu gehören Solarmodule, Wechselrichter und ein Batteriespeicher.

    Solarmodule

    Durch Solarenergie können wir effizient und nachhaltig unseren Energiebedarf decken.

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage benötigt 70 Glas-Glas Full-Black Solarmodule. Jedes Modul hat eine Leistung von 430 W. Damit wird insgesamt eine Leistung von 30 kWp erreicht. Die Solarmodule haben eine Produktgarantie von 25 Jahren.

    Zudem bieten sie eine Leistungsgarantie von 30 Jahren. Solarmodule sind der zentrale Bestandteil jeder PV-Anlage und spielen eine Schlüsselrolle in der Stromproduktion.

    Solaranlagen mit solch hohen Garantien sind langlebig und verlässlich. Sie zeichnen sich durch ihre Effizienz aus. Eine Anlage dieser Größe kann erheblich zur Reduzierung der Stromkosten beitragen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.

    Wechselrichter

    Ein Wechselrichter wandelt den Gleichstrom von Solarmodulen in Wechselstrom um. Ein 30 kW MPPT Hybrid-Wechselrichter (3-Phasen) von FOX ist ideal für eine 30 kWp Photovoltaikanlage.

    Er hat drei MPPTs und bietet eine Notstromfunktion in nur 20 Millisekunden. Diese Geräte sind essenziell für die Nutzung des erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt. Zudem können die Batterieschnittstellen bis zu 66 kWh pro Wechselrichter erweitert werden.

    Das erhöht die Flexibilität und Kapazität der Anlage.

    Batteriespeicher

    Ein Batteriespeicher wie der FOX ESS EK11 hat 10,36 kWh Kapazität. Zwei davon bieten 20,72 kWh. Diese Speicher sind erweiterbar auf bis zu 41,6 kWh. Sie nutzen LifePO4 prismatische Zellen.

    Das macht sie sehr leistungsfähig und sicher.

    Die Lebensdauer beträgt über 5000 Zyklen. Der Wirkungsgrad liegt bei über 95 %. Die Entladetiefe erreicht 90 %. So bleibt der Batteriestand hoch nutzbar. Ein solcher Speicher verbessert den Eigenverbrauch und die Energieeffizienz der gesamten Photovoltaikanlage.

    Was kostet eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher? Solarmodule, Wechselrichter und Batteriespeicher sind Komponenten, die den Großteil der Gesamtkosten ausmachen.

    Kostenüberblick der Photovoltaikanlage

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher hat verschiedene Kosten. Diese hängen von der Größe, den Preisen der Solarmodule und der Installation ab.

    Anschaffungskosten

    Die Anschaffungskosten für eine 30 kWp Photovoltaikanlage liegen zwischen 25.000 € und 50.000 €. Der Preis pro kWp beträgt zwischen 900 € und 1.500 €. Eine Anlage ohne Speicher startet ab 7.000 €, während ein Komplettset mit Speicher bei 18.990 € liegt.

    Solarmodule und Wechselrichter machen einen großen Teil der Kosten aus. Für die Solarmodule zahlt man rund 1.000 € pro kWp. Der Batteriespeicher, wie der Fox ESS EK11, bringt zusätzliche Kosten mit sich, erhöht aber die Effizienz durch Eigenverbrauch.

    Installationskosten

    Installationskosten für eine 30 kWp Photovoltaikanlage betragen rund 6.900 €. Diese Kosten decken sowohl AC- als auch DC-Installationen ab. Bei größeren Anlagen können zusätzliche Kosten von etwa 20 % anfallen, bei kleineren Anlagen etwa 5 %.

    Der Aufwand für die Installation hängt von der Dachart und dem Montagematerial ab. Pfannendächer erfordern oft mehr Arbeit. Zudem kommen Zusatzkosten für Lieferung und Befestigungsmaterialien hinzu.

    Diese Posten müssen ebenfalls einkalkuliert werden, um das Budget genau zu planen.

    Zusatzkosten (z.B. Montagematerial und Lieferung)

    Montagematerial und Lieferung kosten extra. Die 300 Meter 6 mm² Solarmodul-Anschlusskabel kosten Geld. Auch das 25 mm² Batterie-Anschlusskabel ist nicht billig. Solarkabel, Leitungsschutzschalter und Überspannungsschutz müssen gekauft werden.

    Individuelle Dachplanung und Montagesysteme erhöhen den Preis weiter. Mit diesen Zusatzkosten müssen Käufer rechnen.

    Lieferungen sind ebenfalls teuer. Eine Photovoltaikanlage erfordert spezielle Lieferungen. Diese sind oft sperrig und schwer. Transportkosten können hoch sein, besonders für große Anlagen wie eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher.

    Die Kostenverteilung einer 30 kWp PV-Anlage ist wie folgt: 5% Lieferung, 10% Montagematerialien, 10% Installation, 20% Batteriespeicher, 15% Wechselrichter, 40% Solarmodule.

    Wirtschaftliche Aspekte

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage kann viel Strom erzeugen und Geld sparen. Erfahren Sie, wie Sie mit Eigenverbrauch und Förderungen profitieren können.

    Einsparungen durch Eigenverbrauch

    Mit einer 30 kWp Photovoltaikanlage kannst du viel Geld sparen. Bei einem Eigenverbrauch von 38,5 % sparst du jährlich etwa 1.232 €. Der Eigenverbrauch reduziert deine Stromrechnung, weil du weniger Strom aus dem Netz kaufst.

    Solarstrom kostet etwa 20 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit ist er günstiger als der Strom aus dem Netz. Die Anlage produziert täglich etwa 82 kWh. Nutzt du mehr Solarstrom selbst, steigen deine Einsparungen.

    Amortisationsdauer

    Die Amortisationsdauer für eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Das bedeutet, dass die Anlage nach dieser Zeit die Kosten deckt und Gewinne erzielt.

    Die anfänglichen Kosten für die Installation und Montage betragen etwa 2.500 € bis 3.500 €. Durch den Eigenverbrauch des Solarstroms sinken die Stromkosten erheblich.

    Mit einer Photovoltaikanlage sparen Sie langfristig Geld und tragen zur Energiewende bei.

    Wenn man die staatlichen Förderprogramme wie das EEG 2023 und steuerliche Vergünstigungen nutzt, reduzieren sich die Gesamtkosten weiter. Der Eigenverbrauchsanteil des erzeugten Solarstroms spielt eine wichtige Rolle bei der Amortisation.

    Hochwertige Batteriespeicher wie der Fox ESS EK11 helfen dabei, den Strom effizient zu speichern und zu nutzen.

    📌 Angebots-Vergleich

    Förderungen und finanzielle Vorteile

    Es gibt staatliche Programme und steuerliche Vergünstigungen, die eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher attraktiver machen.

    📋 Staatliche Förderprogramme

    Es gibt viele staatliche Förderprogramme für Photovoltaikanlagen. Diese Programme helfen, die Kosten zu senken und fördern erneuerbare Energien.

    1. KfW-Bank Programm 270
      • Das Programm bietet zinsgünstige Kredite.
      • Es richtet sich an Privatpersonen und Unternehmen.
      • Die Zinsen sind oft niedriger als bei normalen Bankkrediten.
    2. Bundeszuschüsse
      • Der Bund fördert PV-Anlagen finanziell.
      • Zuschüsse variieren je nach Anlagengröße.
      • Für eine 30 kWp Anlage können mehrere tausend Euro bereitgestellt werden.
    3. Landesförderungen
      • Jedes Bundesland hat eigene Programme.
      • Bayern zahlt bis zu 1500 Euro pro Anlage zusätzlich.
      • Andere Länder haben ähnliche Angebote.
    4. Kommunale Förderungen
      • Viele Städte und Gemeinden bieten Unterstützung.
      • In München gibt es 249 Euro pro kWp für Wohngebäude-PV-Anlagen.
      • Diese Förderung kann direkt bei der Stadt beantragt werden.
    5. Einspeisevergütung nach EEG
      • Einspeisevergütungen sind im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.
      • Betreiber erhalten Geld für eingespeisten Strom ins Netz.
      • Die Vergütungssätze ändern sich regelmäßig, um den Markt anzupassen.
    6. Steuerliche Vorteile
      • Anlagenbetreiber profitieren von Steuervergünstigungen.
      • Abschreibungsmöglichkeiten erhöhen die Rentabilität der Investition.

    Diese staatlichen Programme machen Photovoltaik in Deutschland attraktiver. Sie verringern die Anfangskosten und fördern nachhaltige Energieerzeugung.

    📋 Steuerliche Vergünstigungen

    Steuerliche Vergünstigungen helfen, die Kosten einer 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher zu senken. Hier sind wichtige Punkte:

    1. Wegfall der EEG-Umlage
      Seit 2022 entfällt die EEG-Umlage für Betreiber von Solaranlagen. Das spart jährlich Geld.
    2. Wegfall der Einkommenssteuer
      Ab 2022 sind Erträge aus Solarstromanlagen bis 30 kWp steuerfrei. Dies gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2022.
    3. Befreiung von der Mehrwertsteuer
      Anlagen bis 30 kWp sind auch von der Mehrwertsteuer befreit. Das senkt die Anschaffungskosten deutlich.
    4. Weitere Steuervergünstigungen
      Hausbesitzer können Investitionen in erneuerbare Energien von der Steuer absetzen. Dazu zählen auch Kosten für Montage und Installation.
    5. Staatliche Förderprogramme
      Es gibt verschiedene Programme, die den Kauf und Einbau von PV Anlagen unterstützen. Diese können Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite bieten.

    Steuerliche Vorteile machen den Einstieg in Solarenergie einfacher und attraktiver. Nutzen Sie diese Vorteile, um Ihre Investition schneller zurückzugewinnen und von nachhaltiger Energie zu profitieren.

    Erforderliche Dachfläche

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage braucht etwa 135 m² Dachfläche. Das sind rund 4,5 m² pro kWp. Die genauen Maße hängen vom Typ der Solarpanels ab. Dünnschichtmodule brauchen oft mehr Platz.

    Monokristalline Module nutzen den Platz besser.

    Ein typisches Pfannendach kann geeignet sein. Freilandanlagen bieten auch eine Möglichkeit zur Installation. Besonders wichtig ist die Ausrichtung des Dachs. Optimal ist eine südliche Ausrichtung ohne Schatten.

    So lässt sich Solarenergie effektiv nutzen und speichern.

    Schlussfolgerung

    Eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher stellt eine langfristig rentable Investition dar. Mit Anschaffungskosten zwischen 25.000 € und 50.000 € bietet sie erhebliche Einsparungen bei den Stromkosten und erhöht die Unabhängigkeit vom Netzstrom.

    Förderprogramme und steuerliche Vorteile können die initialen Kosten weiter reduzieren, während ein hoher Eigenverbrauch die Amortisationszeit verkürzt. Moderne Technologien, wie langlebige Solarmodule und effiziente Batteriespeicher, gewährleisten eine zuverlässige und umweltfreundliche Stromversorgung über viele Jahre.

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    Häufig gestellte Fragen

    Was kostet eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher?

    Die Kosten für eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher liegen zwischen 25.000 € und 50.000 €, abhängig von Komponenten wie Solarmodulen, Wechselrichter und Batteriespeicher. Förderprogramme und steuerliche Vergünstigungen können die Anschaffungskosten senken.

    Wie viel Dachfläche wird für eine 30 kWp Anlage benötigt?

    Eine 30 kWp Anlage benötigt etwa 135 m² Dachfläche. Die Fläche hängt von der Art der Solarmodule ab. Monokristalline Module nutzen den Platz effizienter, während dünnschichtige Module mehr Fläche beanspruchen.

    Welche Einsparungen sind durch Eigenverbrauch möglich?

    Mit einem Eigenverbrauch von 38,5 % spart man jährlich etwa 1.232 €. Ein höherer Eigenverbrauch reduziert den Strombezug aus dem Netz und steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage, da Solarstrom günstiger ist als Netzstrom.

    Wie lange dauert es, bis sich eine 30 kWp Anlage amortisiert?

    Die Amortisationsdauer liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Sie hängt von der Eigenverbrauchsquote, Förderungen und Strompreisen ab. Förderprogramme wie die EEG-Einspeisevergütung können die Amortisationszeit verkürzen.

    Welche Förderprogramme und steuerlichen Vorteile gibt es?

    Fördermöglichkeiten umfassen zinsgünstige KfW-Kredite, regionale Zuschüsse, die EEG-Einspeisevergütung und steuerliche Vergünstigungen wie den Wegfall der Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer für Anlagen bis 30 kWp. Diese Vorteile reduzieren die Kosten erheblich.

    ✍️ Geschrieben von:
    David Steicher
    Redakteur Photovoltaik
    David ist ein anerkannter Spezialist im Bereich der Photovoltaik und der erneuerbaren Energien. Durch sein tiefgehendes Wissen über Solartechnologie und seine umfangreiche Erfahrung in diesem Sektor kann er wertvolle Perspektiven und praxisorientierte Empfehlungen geben. Seine Expertise reicht von der Planung und Installation von Solaranlagen bis hin zu einem umfassenden Verständnis der neuesten Trends und Entwicklungen in der erneuerbaren Energiebranche.
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