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Photovoltaikanlagen erzeugen Strom direkt auf dem eigenen Dach. Das Problem dabei ist, dass Stromproduktion und Stromverbrauch oft nicht gleichzeitig stattfinden. Besonders mittags wird viel Solarstrom erzeugt, während der Stromverbrauch im Haushalt häufig erst am Abend steigt.

Viele Haushalte nutzen deshalb Batteriespeicher. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, Solarstrom ohne Batterie zu nutzen oder indirekt zu speichern.

Zusammenfassung

  • Strom lässt sich nur schwer direkt speichern und wird deshalb oft in andere Energieformen umgewandelt.

  • Solarstrom kann zum Beispiel in Wärme gespeichert werden, etwa in einem Warmwasserspeicher.

  • Eine weitere Möglichkeit ist die direkte Nutzung des Stroms im Haushalt.

  • Auch das Stromnetz kann als eine Art indirekter Speicher genutzt werden.

  • Manche Technologien wie Wasserstoffspeicherung werden bisher vor allem im industriellen Bereich eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

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  • Ein Mann lächelt in die Kamera.

    Michael T.

    aus Fürth

    hat 2.748 € gespart.

  • Eine Frau mit schulterlangen Haaren lächelt in die Kamera.

    Ute F.

    aus Herne

    hat 3.294 € gespart.

  • Ein Mann sitzt mit Armen auf den Knien vor einem Baum und lächelt in die Kamera.

    Oliver R.

    aus Jena

    hat 5.611 € gespart.

  • Eine Frau mit roten Haaren und einem Zopf lächelt glücklich.

    Katrin N.

    aus Bremen

    hat 4.925 € gespart.

  • Ein Mann lächelt in die Kamera hinter ihm ist eine Brücke zu sehen.

    Jürgen K.

    aus Reutlingen

    hat 2.748 € gespart.

  • Ein lächelnder Mann mit Brille und Bart, der ein hellblaues Hemd und eine Krawatte trägt, vor einem Naturhintergrund.

    Heinrich T.

    aus Salzhemmendorf

    hat 5.146 € gespart.

  • Ein Mann sitzt auf einer Parkbank und lächelt in die Kamera.

    Karl-Heinz A.

    aus Solingen

    hat 3.827 € gespart.

  • Eine Frau mit schulterlangen Haaren lächelt in die Kamera.

    Andrea W.

    aus Märkisch-Oderland

    hat 3.310 € gespart.

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Kann man Strom ohne Batterie speichern?

Elektrischer Strom lässt sich nur schwer direkt speichern. Deshalb wird überschüssiger Strom häufig in eine andere Energieform umgewandelt. Typische Beispiele sind Wärme, chemische Energie wie Wasserstoff oder mechanische Energie, etwa in Pumpspeicherkraftwerken. Diese Energie kann später wieder genutzt werden.

Im Haushalt spielt dabei vor allem die Speicherung von Energie in Form von Wärme eine wichtige Rolle.

Strom in Wärme speichern

Eine einfache Möglichkeit besteht darin, Solarstrom in Wärme umzuwandeln. Dabei wird überschüssiger Strom genutzt, um Wasser zu erwärmen. Die Wärme wird anschließend in einem Speicher gespeichert und kann später genutzt werden.

Typische Lösungen sind ein Heizstab im Warmwasserspeicher, ein Pufferspeicher für Heizungsanlagen oder der Betrieb einer Wärmepumpe mit Solarstrom. Der Strom wird dabei nicht als elektrische Energie gespeichert, sondern als Wärme im Wasserspeicher. Diese Methode ist vergleichsweise einfach umzusetzen und benötigt keinen Batteriespeicher.

Solarstrom direkt im Haushalt nutzen

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Solarstrom direkt zu verbrauchen, statt ihn zu speichern. Dabei wird der Strom möglichst zu dem Zeitpunkt genutzt, an dem die Photovoltaikanlage ihn erzeugt.

Beispiele dafür sind der Betrieb von Waschmaschine oder Geschirrspüler am Tag, das Laden eines Elektroautos oder der Betrieb einer Wärmepumpe. Durch eine zeitliche Anpassung des Stromverbrauchs kann der Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage deutlich erhöht werden. In vielen Fällen übernehmen Energiemanagementsysteme diese Steuerung automatisch.

Strom über das Netz nutzen

Überschüssiger Solarstrom kann auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Wird später Strom benötigt, wird er wieder aus dem Netz bezogen.

In diesem Fall wird das Stromnetz praktisch als indirekter Speicher genutzt.

Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Der Preis für eingespeisten Strom ist meist niedriger als der Preis für Strom aus dem Netz.

Deshalb versuchen viele Haushalte, möglichst viel Solarstrom selbst zu nutzen.

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Strom in Wasserstoff umwandeln

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Power-to-Gas-Technologie. Dabei wird Strom genutzt, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten.

Der erzeugte Wasserstoff kann später als Energiequelle verwendet werden, zum Beispiel:

  • zur Stromerzeugung

  • für Heizungen

  • als Kraftstoff

Diese Technik wird bisher jedoch vor allem im industriellen Bereich eingesetzt und spielt im Haushalt kaum eine Rolle.

Solarstrom ohne Batterie nutzen

Ein Beispiel zeigt, wie Solarstrom auch ohne Batteriespeicher genutzt werden kann. Angenommen eine Photovoltaikanlage erzeugt im Jahr etwa 5.000 kWh Strom. Ein Teil dieses Stroms wird direkt im Haushalt verbraucht, zum Beispiel für Haushaltsgeräte oder Beleuchtung. Weitere 1.500 kWh können zur Warmwasserbereitung oder für den Betrieb einer Wärmepumpe genutzt werden. Der verbleibende Überschuss von rund 1.500 kWh wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Durch eine solche Nutzung lässt sich der Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage deutlich erhöhen, auch ohne zusätzlichen Batteriespeicher.

Vorteile und Nachteile von Stromspeicherung ohne Batterie

Die Nutzung von Solarstrom ohne Batteriespeicher kann sowohl Vorteile als auch Einschränkungen haben. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Punkte im Vergleich.

Vorteile

Nachteile

geringere Anschaffungskosten

Strom steht nicht jederzeit zur Verfügung

keine Alterung von Batteriespeichern

geringere Autarkie vom Stromnetz

weniger Rohstoffe notwendig

weniger Flexibilität bei der Stromnutzung

einfache technische Umsetzung

Eigenverbrauch meist niedriger als mit Batteriespeicher

Stromspeicher und alternative Speicherformen

Während Batteriespeicher vor allem im Haushalt eingesetzt werden, spielen andere Speicherformen eher im großen Energiesystem eine Rolle.

Speicherart

Energieform

Einsatz

Batteriespeicher

elektrische Energie

Haushalte

Wärmespeicher

Wärme

Warmwasser und Heizung

Wasserstoff

chemische Energie

Industrie

Pumpspeicher

Lageenergie

Stromnetz

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Wann lohnt sich Stromspeicherung ohne Batterie?

Die Nutzung von Solarstrom ohne Batteriespeicher kann sinnvoll sein, wenn der Strom direkt verbraucht werden kann.

Typische Beispiele sind:

  • Haushalte mit Wärmepumpe

  • Nutzung eines Warmwasserspeichers

  • Elektroauto, das tagsüber geladen werden kann

  • intelligente Steuerung von Haushaltsgeräten

In diesen Fällen kann der Eigenverbrauch auch ohne Batteriespeicher deutlich steigen.

Fazit

Strom lässt sich auch ohne Batteriespeicher nutzen oder indirekt speichern. Besonders im Haushalt spielt dabei die Umwandlung von Strom in Wärme eine wichtige Rolle.

Während Technologien wie Wasserstoffspeicherung vor allem im industriellen Bereich eingesetzt werden, können Haushalte ihren Solarstrom durch Wärmespeicher, flexible Nutzung und Energiemanagementsysteme besser nutzen.

Ein Batteriespeicher ist daher nicht immer zwingend notwendig, um den Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen zu erhöhen.

Häufig gestellte Fragen

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