5 kWp Photovoltaik Kosten 2026: Preise mit & ohne Speicher
5 kWp Photovoltaik Kosten 2026: Preise mit & ohne Speicher

Anna Vöpel
Stand:
Eine 5 kWp Photovoltaikanlage kostet 2026 mit Stromspeicher 6.500 bis 9.500 €, ohne Speicher liegt der Preis bei rund 5.000 bis 8.000 €.
Die tatsächlichen Kosten können je nach Region unterschiedlich ausfallen. Wie sich die einzelnen Kostenbestandteile zusammensetzen und warum sich die Investition langfristig lohnt, erläutern wir im Folgenden.
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Zusammenfassung
Eine 5 kWp PV-Anlage mit Speicher kostet zwischen 6.500 und 9.500 €.
Die Kosten pro kWp Leistung inkl. Speicher betragen zwischen 1.300 und 1.900 €.
Die Kosten für einen Stromspeicher im Einfamilienhaus betragen durchschnittlich 300 € pro kWh.
Die Amortisationszeit einer 5 kWp PV-Anlage mit Speicher beträgt 7,2 Jahre.
Inhaltsverzeichnis
Was kostet eine 5 kWp PV-Anlage 2026?
Die Kosten einer 5 kWp Photovoltaikanlage liegen mit Speicher bei etwa 6.500 bis 9.500 €, was rund 1.300 bis 1.900 € pro kWp entspricht. Ohne Speicher kostet die Anlage etwa 5.000 bis 8.000 €, also rund 1.000 bis 1.600 € pro kWp.
Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, insbesondere aus PV-Modulen, Wechselrichter und Stromspeicher.
Eine Vollständige Kostenübersicht für PV-Anlagen 2026 finden Sie hier: Photovoltaik-Kosten 2026
5 kWp Komplettanlage ohne Speicher | 5.000 bis 8.000 € |
|---|---|
5 kWp Komplettanlage mit Speicher | 6.500 bis 9.500 € |
Hinweis: Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Dach, Region und Speichergröße ab.
Welche Kostenbestandteile fallen bei 5 kWp an?
Die Gesamtkosten einer 5 kWp Photovoltaikanlage variieren je nach Preissegment. Im günstigen Bereich liegen sie bei etwa 6.500 €, eine Standardausführung kostet rund 8.050 €, während im Premiumsegment etwa 9.500 € eingeplant werden sollten.
Die Kosten setzen sich dabei hauptsächlich aus den zentralen Komponenten wie PV-Modulen, Stromspeicher, Wechselrichter sowie Montage und Installation zusammen.
Kategorie | Anteil der Kosten | Günstig | Standard | Premium |
|---|---|---|---|---|
PV-Module | 14–18,5% | 800 € | 1.000 € | 1.200 € |
Stromspeicher | 22–25% | 1.100 € | 1.350 € | 1.600 € |
Wechselrichter | 11–13,5% | 530 € | 650 € | 770 € |
Montagesystem | 9–11% | 610 € | 750 € | 880 € |
Montage | 12–17% | 1.400 € | 1.750 € | 2.050 € |
Installation | 12–17% | 1.400 € | 1.750 € | 2.050 € |
Planung | 10% | 650 € | 800 € | 950 € |
Gesamtpreis | 100 % | 6.500 € | 8.050 € | 9.500 € |
Gesamtkosten einer 5 kWp PV-Anlage mit Speicher im Detail (Stand: April 2026)
Kosten für PV-Module
Für eine typische 5 kWp Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus werden meist Module mit 400 bis 500 Watt Leistung eingesetzt. Dafür werden etwa 10 Module mit 500 Watt oder bis zu 13 Module mit 400 Watt benötigt. Die Preise liegen 2026 bei rund 200 € pro kWp, was etwa 80 € bis 100 € pro Modul entspricht. Insgesamt ergeben sich Modulkosten von etwa 800 € bis 1.300 €.
Technisch setzen sich derzeit vor allem TOPCon-Module durch, da sie gegenüber älteren PERC-Modulen höhere Wirkungsgrade und eine stabilere Leistung bei unterschiedlichen Temperaturen bieten. Auch Glas-Glas-Module werden häufiger eingesetzt, da sie besonders langlebig und widerstandsfähig sind. Im Einfamilienhaus-Bereich sind zudem Full-Black-Module weit verbreitet, da sie ein einheitliches und optisch ansprechendes Erscheinungsbild bieten.
Einen Überblick über die aktuellen Modultechnologien finden Sie in diesem Beitrag: Solarmodule Test

Kosten für Stromspeicher
Die Kosten für Stromspeicher liegen aktuell durchschnittlich bei 300 € pro kWh. Für eine 5-kWp-Anlage wird häufig auch ein 5-kWh-Speicher eingesetzt, der etwa 1.100 bis 1.650 € kostet und damit 22–25% der Gesamtkosten ausmacht.
Durch einen Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch von etwa 30 % auf 60–70 % steigern. Dadurch wird mehr selbst erzeugter Strom genutzt, die Abhängigkeit vom Stromnetz reduziert und die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert. Größere Speicher sind pro kWh meist günstiger, zudem spielen Hersteller und eingesetzte Zelltechnologie eine wichtige Rolle beim Preis.
In den letzten Jahren sind die Preise für Stromspeicher deutlich gesunken – seit 2020 je nach System um etwa 50 bis 70 %.
Kosten für Wechselrichter
Der Wechselrichter einer 5 kWp Photovoltaikanlage kostet in der Regel etwa 530 bis 770 €, abhängig von Hersteller, Leistungsklasse und zusätzlichen Funktionen wie Speicheranbindung oder Notstromfähigkeit. Damit macht er rund 11 bis 13,5 % der gesamten Anlagenkosten aus.
Da der Wechselrichter eine zentrale Rolle für den Stromertrag spielt, kann sich die Investition in ein hochwertiges Modell langfristig lohnen. Schon kleine Unterschiede im Wirkungsgrad haben spürbare Auswirkungen: Bei einer 5 kWp Anlage führen 1 % weniger Wirkungsgrad zu etwa 50 bis 65 kWh weniger Strom pro Jahr. Bei einem Strompreis von 30 Cent entspricht das rund 15 bis 20 € jährlich und summiert sich über 20 Jahre auf etwa 300 bis 400 €.
Wenn Sie mehr über Wechselrichter erfahren möchten, finden Sie hier die besten Modelle im Überblick: Wechselrichter im Test
Kosten für Montagesystem (Unterkonstruktion)
Für eine 5 kWp Photovoltaikanlage bewegen sich die Kosten für das Montagesystem im Jahr 2026 typischerweise zwischen 610 € und 880 €. Das entspricht etwa 9–11 % der gesamten Anlagenkosten. In der Praxis werden überwiegend Aufdachsysteme eingesetzt, da sie wirtschaftlich sind und sich vergleichsweise unkompliziert installieren lassen.
Indachsysteme liegen preislich darüber, da sie die klassische Dacheindeckung weitgehend ersetzen. Sie kommen vor allem bei Neubauten oder im Rahmen einer Dachsanierung zum Einsatz, wenn neben der Funktion auch die Optik eine wichtige Rolle spielt. Üblicherweise sind sie etwa 20–30 % teurer als Aufdachlösungen, wodurch sich für eine 5 kWp Anlage Kosten von rund 750 € bis 1.150 € ergeben. Zusätzlich können durch den höheren Installationsaufwand weitere Kosten entstehen.
Kosten für Montage und Installation
Für eine 5 kWp Photovoltaikanlage fallen für die Montage in der Regel Kosten von etwa 1.400 bis 2.050 € an. Auch für die elektrische Installation inklusive Netzanschluss sollte ein ähnlicher Betrag von rund 1.400 bis 2.050 € eingeplant werden.
In älteren Gebäuden kann zusätzlich eine Anpassung oder ein vollständiger Austausch des Zählerschranks notwendig sein. Je nach Zustand entstehen dadurch weitere Kosten von etwa 1.500 bis 3.000 €.

Wie viel Strom erzeugt eine 5 kWp Anlage?
Eine 5 kWp Photovoltaikanlage erzeugt in Deutschland durchschnittlich etwa 4.500 bis 5.800 kWh Strom pro Jahr, was rund 12 bis 16 kWh pro Tag entspricht.
Die tatsächliche Stromproduktion hängt jedoch stark vom Standort ab. In Süddeutschland werden häufig über 5.500 kWh jährlich erreicht, während im Norden meist etwa 4.000 bis 5.000 kWh erzeugt werden. Zusätzlich wirken sich Dachausrichtung, Neigungswinkel und mögliche Verschattungen deutlich auf den Ertrag aus.
In den Sommermonaten sind Tageserträge von über 20 kWh möglich, während die Produktion im Winter deutlich geringer ausfällt.
Trotz der kleineren Anlagengröße kann eine 5 kWp Anlage oft einen großen Teil des eigenen Strombedarfs decken und so einen hohen Eigenverbrauch ermöglichen.
Wie groß ist eine 5 kWp Anlage?
Eine 5 kWp Photovoltaikanlage benötigt in der Regel mindestens 20 m² Dachfläche, abhängig von Modulgröße und Anordnung. Typischerweise werden dafür 10 Module mit 500 Watt oder bis zu 13 Module mit 400 Watt eingesetzt. Damit ist sie gut für Einfamilienhäuser geeignet, die keinen extrem hohen Stromverbrauch haben.
Für wen lohnt sich eine 5 kWp Anlage?
Eine 5 kWp Photovoltaikanlage lohnt sich besonders für Einfamilienhäuser mit:
1–3 Personen im Haushalt
einem Jahresstromverbrauch von 2.000 bis 3.500 kWh
einer nutzbaren Dachfläche von mindestens 20 m²
einer guten Süd- oder Ost-West-Ausrichtung bei geringer Verschattung
Kein E-Auto
Keine Wärmepumpe
Besitzen Sie ein E-Auto, sowie eine Wärmepumpe, sollten Sie eine Größere Anlage in betracht ziehen.

5 kWp mit oder ohne Speicher?
Ob sich eine 5 kWp Photovoltaikanlage mit oder ohne Stromspeicher rechnet, hängt vor allem vom individuellen Stromverbrauch und den zusätzlichen Investitionskosten ab.
Ein Stromspeicher kann den Eigenverbrauch deutlich erhöhen – in der Regel von etwa 30 % auf 60–70 % – und damit die Unabhängigkeit vom Stromnetz verbessern. Gleichzeitig steigen jedoch die Anschaffungskosten.
Kategorie | Ohne Speicher | Mit Speicher |
|---|---|---|
Investition | 6.700 € | 8.050 € |
Mehrkosten | – | +1.350 € |
Jahresertrag | 752 € | 1.115 € |
Mehrertrag | – | +363 € |
Ein Stromspeicher verursacht zusätzliche Kosten von etwa 1.350 €, erhöht den jährlichen Ertrag aber um rund 363 €. Daraus ergibt sich eine zusätzliche Amortisationszeit von etwa 3 bis 4 Jahren für den Speicher. Ob sich das lohnt, hängt vor allem vom eigenen Stromverbrauch und der Nutzung ab.
Wirtschaftlich sinnvoll ist ein Speicher meist nur, wenn die Kosten nicht zu hoch sind. Gerade bei kleineren Anlagen ist der Speicher im Verhältnis oft relativ teuer, wodurch sich der Vorteil verringert.
Weniger sinnvoll ist ein Speicher, wenn der Stromverbrauch im Haushalt sehr gering ist und nur wenig zusätzlicher Eigenverbrauch möglich ist. Auch wenn bereits ohne Speicher viel Strom selbst genutzt wird, fällt der Nutzen oft geringer aus.
Wirtschaftlichkeit & Amortisation
Die Wirtschaftlichkeit und Amortisation einer Photovoltaikanlage hängen vor allem vom Eigenverbrauch, Strompreis, Anschaffungskosten und dem Ertrag der Anlage ab. Je mehr Strom selbst genutzt wird, desto schneller rechnet sich die Investition.
Beispielrechnung (Stand April 2026)
Annahmen:
Anlagengröße: 5 kWp
Jahresertrag: 5.000 kWh
Strompreis: 0,32 €/kWh
Einspeisevergütung: 0,0778 €/kWh
Stromverbrauch: 3.000 kWh
Ohne Speicher (30 % Eigenverbrauch)
Eigenverbrauch: 1.500 kWh × 0,32 € = 480 €
Einspeisung: 3.500 kWh × 0,0778 € = 272,3 €
Gesamtertrag pro Jahr ≈ 752 €
Bei Investitionskosten von 6.700 € ergibt sich eine Amortisationszeit von rund 8,9 Jahren.
Mit 5 kWh Speicher (60 % Eigenverbrauch)
Eigenverbrauch: 3.000 kWh × 0,32 € = 960 €
Einspeisung: 2.000 kWh × 0,0778 € = 155,6 €
Gesamtertrag pro Jahr ≈ 1.115 €
Bei Investitionskosten von 8.050€ ergibt sich eine Amortisationszeit von rund 7,2 Jahren.
Der selbst erzeugte Solarstrom kostet aktuell (Stand April 2026) etwa 5 bis 8 Cent pro kWh. Im Vergleich dazu liegen die Strompreise für Neukunden bei rund 27 Cent pro kWh, während in der Grundversorgung sogar bis zu 40 Cent pro kWh anfallen. Jede selbst genutzte Kilowattstunde Solarstrom spart somit etwa 20 bis 35 Cent gegenüber dem Netzstrom.
Wie stark sich das auswirkt, zeigt sich auch bei der Amortisation wieder. Ohne Speicher liegt die Amortisationszeit einer 5 kWp Photovoltaikanlage bei etwa 8,8 Jahren. Mit einem zusätzlichen Speicher verkürzt sich dieser Zeitraum durch den höheren Eigenverbrauch auf rund 7,2 Jahre.

Einspeisevergütung & Förderungen 2026
Für Photovoltaikanlagen bestehen 2026 vor allem folgende Fördermöglichkeiten:
EEG-Einspeisevergütung
zinsgünstige KfW-Kredite
regionale Förderprogramme von Ländern und Kommunen
0 % Umsatzsteuer auf PV-Anlagen und Speicher
Einspeisevergütung
Für 5 kWp Photovoltaikanlagen, die zwischen Februar und August 2026 in Betrieb genommen werden, liegt die Vergütung bei 7,78 ct/kWh für Teileinspeisung und 12,35 ct/kWh für Volleinspeisung.
KfW-Kredit-270
Mit dem Förderprogramm KfW-Kredit 270 kann die Finanzierung einer Photovoltaikanlage inklusive Stromspeicher vollständig übernommen werden. Die Zinssätze werden individuell festgelegt und starten aktuell bei etwa 3,69 % (Stand April 2026), abhängig von Bonität und Laufzeit. Der Antrag wird über die Hausbank gestellt und muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen.
Regionale Förderprogramme
Neben bundesweiten Förderungen bieten auch viele Bundesländer und Kommunen zusätzliche Zuschüsse an. In Nordrhein-Westfalen existieren beispielsweise zahlreiche kommunale Förderangebote, während in Baden-Württemberg unter anderem das Programm „Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik“ genutzt werden kann.
0 % Mehrwertsteuer beim Kauf einer PV-Anlage
Die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen liegt seit 2023 bei 0 %. Das bedeutet, dass Sie die normalerweise anfallende Mehrwertsteuer von 19 % nicht zahlen müssen. Bei einer 5 kWp PV-Anlage mit Speicher und einem Preis von 8.050 € ergibt sich durch den Nullsteuersatz eine Ersparnis von 1.529 €.
Wann lohnt sich eine 5 kWp Anlage nicht?
Eine 5 kWp Photovoltaikanlage ist nicht in jeder Situation wirtschaftlich sinnvoll. Einschränkungen ergeben sich vor allem dann, wenn:
das Dach stark verschattet ist, beispielsweise durch Bäume oder umliegende Gebäude,
die Dachausrichtung ungünstig ist und nur wenig Sonneneinstrahlung erreicht wird,
der Stromverbrauch im Haushalt sehr gering ist und dadurch nur ein niedriger Eigenverbrauch möglich ist,
oder in den nächsten Jahren eine Dachsanierung ansteht, bei der die Anlage wieder demontiert werden müsste.
Betriebskosten einer 5 kWp Anlage
Die laufenden Betriebskosten einer 5 kWp Photovoltaikanlage fallen insgesamt gering aus und liegen – je nach Wartung und Versicherung – meist zwischen etwa 120 und 400 € pro Jahr.
Kostenpunkt | Jährliche Kosten | Hinweise |
Reinigung (optional) | 1–5 € pro m² | Für eine 5 kWp Anlage mit etwa mindestens 20 m² Modulfläche entstehen somit Reinigungskosten von etwa 20 bis 100 €.* |
Wartung (optional) | 100–300 € | Regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfung, bei Wartungsvertrag inkl. Fernüberwachung** |
Photovoltaikversicherung (optional) | 50–150 € | Deckt Schäden durch Sturm, Hagel, Überspannung, Bedienfehler oder Vandalismus ab und kann optional Ertragsausfälle absichern. |
Haftpflichtversicherung (optional) | 50–100 € | Kann oft günstig in die bestehende Privathaftpflicht integriert werden |
*In vielen Fällen ist eine regelmäßige Reinigung nicht erforderlich, da Regen die Module bereits weitgehend sauber hält.
**Eine Wartung ist nicht verpflichtend. Viele Betreiber entscheiden sich dennoch für regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen, um mögliche Ertragseinbußen frühzeitig zu erkennen.
Die laufenden Kosten bleiben im Verhältnis zum jährlichen Ertrag einer 5 kWp Anlage überschaubar.
Häufig gestellte Fragen
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Anna Vöpel
AUTOR
Anna ist freie Autorin mit Spezialisierung auf Photovoltaik, erneuerbare Energien sowie technische und bauliche Fachthemen.












